Chirurgie der Nase und Nasennebenhöhlen

Endonasale endoskopisch-mikroskopische Chirurgie der Nase und Nasennebenhöhlen

Ziel der endonasalen endoskopisch-mikroskopischen Chirurgie der Nase und Nasennebenhöhlen ist die Schaffung der Voraussetzungen für eine funktionelle und morphologische Regeneration chronisch erkrankter Nasenschleimhäute. Dabei wird der durch die Nasenlöcher natürliche vorgegebene operative Zugangsweg genutzt ohne Hinterlassen sichtbarer äußerer Narben. Die in die Nasenhaupthöhle einmündenden Abflussschächte der Nasennebenhöhlen werden für eine verbesserte Ventilation und Sekretdrainage schleimhautschonend erweitert. So wird eine Wiederherstellung des natürlichen biologischen Gleichgewichts erreicht.
 
Operationen an der Nase und an dem Nasennebenhöhlensystem sind in der Bevölkerung häufig als äußerst schmerzhaft und auch wenig erfolgreich in Verruf. Diese Eindrücke basieren im Wesentlichen auf veralterten Operations- und Tamponadetechniken. Mit Hilfe der minimal-invasiven endoskopisch-mikroskopischen Operationstechnik sind Schmerzen nahezu vermeidbar. Moderne Tamponaden können zumeist nach 24 Stunden nahezu schmerzfrei entfernt werden.
 
In der Regel werden diese Eingriffe in Intubationsnarkose durchgeführt. Nur so lassen sich schmerzfrei notwendige Korrekturen durchführen. Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel 4 Tage. Regelmäßige postoperative Nachuntersuchungen zur Pflege der sich regenerienden Schleimhäute über einen Zeitraum von 3 bis 4 Wochen nach der Operation sind elementarer Bestandteil des Behandlungskonzeptes und unverzichtbar für ein optimales Behandlungsergebnis. (siehe auch Septumplastik, funktionelle Septorhinoplastik)
 
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