Kleinere Eingriffe lassen sich ambulant durchführen, wobei das Spektrum der ambulant durchführbaren Eingriffe ständig wächst. Das ambulantes Operieren immer häufiger möglich ist, verdanken wir vor allem neuen, weniger belastenden Operationstechniken und schonenden Narkoseverfahren. Dem Operateur steht medizinisches Fachpersonal zur Seite und bei Bedarf ein erfahrener Narkosearzt, der alle lebenswichtigen Funktionen während des Eingriffs und anschließend im Aufwach- und Ruheraum bis hin zur Entlassung kompetent überwacht. Vor allem die Entfernung der Rachenmandel (Polypen) und die Behandlung von Mittelohrergüssen bei Kindern zählen zur Zeit zu den routinemäßig durchgeführten ambulanten Eingriffen (siehe Adenotomie). Hiefür steht uns das ambulante Therapiezentrum des St. Franziskus-Hospitals zur Verfügung. Das ambulante Operieren bietet zahlreiche Annehmlichkeiten für die Patienten und deren Angehörige. Die zeitnahe Rückkehr in die vertraute häusliche Umgebung ist angenehmer, schafft Ablenkung und hilft so dabei, rasch wieder gesund zu werden.
Bei Kindern ist eine Begleitperson während der Vorbereitung und der Aufwachphase erwünscht. Die Eltern können Ihr Kind während der Narkoseeinleitung bis in den Operationssaal begleiten. Hierdurch werden für das Kind eine vertraute Situation geschaffen und Ängste abgebaut. Technische, personelle und räumliche Ausstattung des ambulanten Therapiezentrums entsprechen modernstem Klinikstandard. Generell können jedoch bei jeder Operation unerwartete Ereignisse auftreten oder es zeigt sich während des Eingriffs, dass die Erkrankung schwerer ist als vorher vermutet. In seltenen Fällen ist dann eine stationäre Weiterbehandlung erforderlich. Die Einbindung des ambulanten Therapiezentrums in das St. Franziskus-Hospital mit all seinen medizinischen Fachrichtungen stellt hier sicher, als Patient auch in solch einem Fall optimal versorgt zu sein.
